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Hochzeitsfotos von Gästen sammeln: 8 Wege im Vergleich

Hochzeitsfotos von Gästen sammeln: QR-Code, iCloud- und Google-Album, Apps und Einwegkamera im Vergleich nach Kosten, Qualität und Video. Mit Textvorlagen.

Vom BrideSpark-Team · 16 Min. Lesezeit

Hochzeitsfotos von Gästen sammeln: 8 Wege im Vergleich

Am einfachsten sammelt ihr Hochzeitsfotos von euren Gästen mit einem QR-Code auf jedem Tisch, der im Handy-Browser eine Upload-Seite öffnet: keine App, kein Konto, und die Fotos landen an einem Ort, den nur ihr seht. Bittet einmal während der Feier darum und noch einmal am nächsten Morgen. Für Videos nehmt eine Dropbox-Dateianfrage oder ein geteiltes Album dazu: Manche Upload-Seiten nehmen nur Fotos an, und Gruppenchats verkleinern Videos.

Einige eurer Lieblingsfotos werden nicht aus der Kamera kommen, für die ihr bezahlt habt. Eins davon wird eure Oma zeigen, mitten in einer Drehung um 23 Uhr, aufgenommen von einem Cousin, der am Dienstag schon vergessen hat, dass es das Foto gibt. Eure Aufgabe ist, diese Dateien in voller Größe von vierzig Handys zu holen, bevor sie unter einer Woche voller Screenshots verschwinden.

Die 8 Wege im Vergleich

MethodeKosten (USA)Volle AuflösungVideoWas Gäste brauchenWer die Uploads siehtDer Haken
QR-Code zu einer Upload-Seite (BrideSpark)KostenlosNein: 2048 px zum Ansehen, dazu eine größere Kopie für bestellte AbzügeNeinEinen Handy-BrowserNur ihr, bis ihr sie verschiebtNur Fotos, bis zu 1.200 von Gästen; kein Download aller Fotos auf einmal
Geteiltes iCloud-Album (neue Alben seit iOS 27)Kostenlos bis 5 GB, dann ab 0,99 $ im MonatJaJaEin Apple-Gerät mit Version 27 oder einen WebbrowserAlle im AlbumUploads der Gäste füllen euren iCloud-Speicher; höchstens 100 Personen
Geteiltes Album in Google FotosKostenlosVon Google nicht angegebenJaHandy oder Browser (ohne Google-Konto testen)Alle mit dem LinkWer das Album verlässt, nimmt seine Fotos mit
Dropbox-DateianfrageKostenlos im Basic-Abo mit 2 GBJaJa, bis 2 GB pro DateiEinen Browser, kein KontoNur ihrDie 2 GB sind das ganze kostenlose Konto
Foto-Apps für GästeKleine Gratis-Stufen, dann kostenpflichtigUnterschiedlichOft gegen Aufpreis oder nicht angegebenMeist einen Browser oder einen App ClipUnterschiedlich; bei den meisten könnt ihr ausblenden oder löschenManche Gratis-Tarife schließen nach 7 Tagen
Gruppenchat oder E-MailKostenlosBei WhatsApp standardmäßig nichtVerkleinert oder zu groß für die E-MailNichts NeuesAlle im ChatÜber viele Chats verstreut; bei Gmail ist bei 25 MB Schluss
Hochzeits-HashtagKostenlosNein, höchstens 1080 px breitNur was gepostet wirdEin öffentliches KontoAllePrivate Konten tauchen nie auf
EinwegkamerasKameras, plus ab 17 $ pro Stück fürs EntwickelnStandard-Scans 1024 × 1536 pxNeinNichtsIhr, ein, zwei Wochen späterWenige Bilder, langsam, Kameras verschwinden

Unsere Empfehlung für die meisten Hochzeiten: eine Upload-Seite für die Fotos, dazu ein Ort, an dem Videos in voller Größe ankommen. Das ist eine Dropbox-Dateianfrage, oder ein iCloud-Album, wenn es euch nichts ausmacht, ein, zwei Monate für Speicherplatz zu zahlen. Zwei Links funktionieren. Mit fünf Links landen die Fotos an neun Orten.

So richtet ihr einen QR-Code ein, den Gäste wirklich scannen

In einem Thread vom Dezember 2019 im englischsprachigen Forum von WeddingWire beschreibt eine Nutzerin namens Danielle, wie sie The Guest genutzt hat, die frühere Foto-App von The Knot. Die Download-Infos standen auf ihrer Hochzeitswebsite, in den Willkommenstüten im Hotel und im Programmheft der Trauung: „Nur eine Handvoll Leute hat sie benutzt, aber wir haben ungefähr 200 Bilder bekommen.“ Rechnet mit demselben Muster. Ein paar eifrige Gäste machen die meisten Bilder, und alle anderen teilen nur, wenn es in Sekunden erledigt ist. Danielles Gäste mussten erst eine App installieren. Ein Code, der direkt im Browser öffnet, spart genau diesen Schritt, an dem am ehesten aussteigt, wer gerade ein Glas in der Hand hält.

Was die Upload-Seite können muss

  • Direkt aus der Handykamera im Browser öffnen, ohne Installation und ohne Konto. Mit jedem zusätzlichen Bildschirm springen Leute ab.
  • Einen ganzen Schwung Fotos auf einmal annehmen und Gäste ihren Namen dazuschreiben lassen, damit ihr wisst, bei wem ihr euch bedanken könnt.
  • Uploads zuerst an einen privaten Ort schicken. Eine Live-Diashow über der Tanzfläche klingt lustig, bis jemand ein Foto hochlädt, auf dem euer Onkel in der Garderobe schläft.

So funktioniert das Foto-Teilen bei BrideSpark: Gäste scannen einen QR-Code oder öffnen einen Link und fügen Fotos vom Handy hinzu, ohne App und ohne Konto, und alles landet in einem privaten Ordner „Von den Gästen“ in eurer Fotogalerie zur Hochzeit. Auf eurer Website erscheint davon nichts, bis ihr es dorthin verschiebt. Es ist kostenlos und nimmt nur Fotos an (bis zu 1.200 von Gästen), deshalb würden wir es mit einem Ort für die Videos kombinieren.

Wo die Codes hingehören

Ein Code pro Tisch schlägt ein großes Schild am Eingang. Das wird einmal gelesen, beim Reinkommen, bevor überhaupt jemand ein Foto gemacht hat. Ein Aufsteller auf dem Tisch steht den ganzen Abend neben den Handys. Stellt noch einen an die Bar, wo die Leute mit einer freien Hand herumstehen, und setzt den Link auf eure Hochzeitswebsite, für alle, die ihn vergessen. Nutzt ihr stattdessen ein Album in Google Fotos oder iCloud, funktioniert das QR-Schild für Foto-Uploads aus unseren kostenlosen Vorlagen zum Ausdrucken auch mit diesem Link.

Ausdrucken, dann wie ein Gast testen

DENSO WAVE, das Unternehmen, das den QR-Code erfunden hat, verlangt rundherum einen freien Rand von vier Modulen Breite (ein Modul ist eines der kleinen Quadrate) und empfiehlt, den Code so groß zu drucken, wie es der Platz erlaubt. Also kein unruhiges Foto dahinter, und schneidet den weißen Rand nicht ab, nur damit der Code in einen Rahmen passt.

Testet dann den gedruckten Aufsteller an einem Tisch, bei gedimmtem Licht, mit einem iPhone und einem älteren Android-Handy. Führt der Link zu einem Album, lasst jemanden ohne Google- oder Apple-Konto versuchen, ein Foto hinzuzufügen. Dauert der erste Scan länger als ein, zwei Sekunden, druckt den Code größer.

iCloud, Google Fotos und Dropbox: die echten Grenzen

Die meisten Ratschläge zu geteilten Alben im Netz stammen aus der Zeit vor iOS 27, und Googles Alben haben eine Falle, die erst nach der Hochzeit auffällt. Alles in diesem Abschnitt haben wir im Oktober 2026 mit den Hilfeseiten von Apple, Google und Dropbox abgeglichen.

Geteilte iCloud-Alben seit iOS 27

Die alte Regel lautete: iCloud verkleinert geteilte Fotos auf 2048 Pixel an der langen Kante und liefert Videos mit höchstens 720p aus. Das gilt weiterhin für Alben, die mit iOS 26 oder früher erstellt wurden. Seit iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 behalten neu geteilte Fotos und Videos ihre Originalauflösung, und laut Apple können Freunde und Familie über das Web beitreten und eigene Fotos hinzufügen, auch ohne Apple Account oder Apple-Gerät. Eure Gäste mit Android-Handy können also mitmachen.

Schaltet iCloud-Fotos ein, teilt das Album per Link, erlaubt allen mit dem Link, ohne Genehmigung beizutreten, und prüft, ob die Teilnehmenden Fotos hinzufügen dürfen. Sonst können Gäste zwar schauen, aber nichts beitragen. Dann die Haken:

  • Alles in einem Album, das euch gehört, zählt zu eurem iCloud-Speicher, auch die Uploads der Gäste. Kostenlos sind 5 GB, und Videos fressen das schnell auf. Plant also 50 GB (in den USA 0,99 $ im Monat) oder 200 GB (2,99 $) ein, bis ihr alles woanders gesichert habt.
  • In ein Album passen 100 Personen, ihr mitgezählt. Bei einer großen Hochzeit bittet ihr pro Haushalt eine Person, die Fotos hochzuladen.
  • Gäste mit älterer Software müssen aktualisieren oder iCloud.com nutzen, und ein Album, das ihr vor dem Update erstellt habt, behält die alten Grenzen, bis ihr es upgradet.
  • Als Eigentümer des Albums könnt ihr jedes Foto, jedes Video und jeden Kommentar löschen, egal wer es hinzugefügt hat.

Wenn der Speicher das Problem ist: Apples temporäres geteiltes Album fasst bis zu 5.000 Fotos und Videos für 30 Tage, ohne euren Speicher zu belasten. Nach 30 Tagen wird alles gelöscht, was ihr nicht in eurer Mediathek gesichert habt. Es ist nicht in jedem Land verfügbar, und Apples Seite sagt nicht, ob Leute ohne Apple-Gerät etwas hinzufügen können. Testet das also, bevor ihr den Link druckt. Für eine Hochzeit passt es gut, solange sich jemand für Tag 25 eine Erinnerung in den Kalender setzt.

Geteilte Alben in Google Fotos

Schaltet die Linkfreigabe ein und erlaubt in den Freigabeeinstellungen, dass andere etwas hinzufügen. Dann kann jede Person mit dem Link das Album ansehen und Fotos beisteuern. Google macht aus dem Link sogar einen QR-Code. Hinzufügen geht allerdings nur für alle oder für niemanden. In Googles Worten: „Sie können einzelne Personen nicht daran hindern, Inhalte hinzuzufügen.“ Abschalten lässt es sich nur für alle zusammen. Außerdem steht auf jedem Foto, das ein Gast hinzufügt, sein Profilname, und das gefällt nicht jedem.

Jetzt die Falle. Wenn jemand das Album verlässt, werden seine Fotos und Kommentare entfernt. Entfernt ihr einen Gast, verschwinden seine Fotos mit, und wenn ihr das Album nicht mehr teilt, ist alles weg, was andere hinzugefügt haben. Ladet alles auf euren eigenen Computer herunter, bevor ihr irgendetwas aufräumt.

Googles Hilfeseiten sagen nicht, ob die Uploads der Gäste in voller Qualität ankommen, und auch nicht, ob jemand ohne Google-Konto Fotos hinzufügen kann, statt sie nur anzusehen. Probiert es mit jemandem ohne Google-Konto aus, bevor ihr 15 Tischaufsteller druckt.

Eine Dropbox-Dateianfrage für die Videos

Über eine Dropbox-Dateianfrage kann jede Person Dateien in einen privaten Ordner in eurer Dropbox hochladen, mit oder ohne eigenes Dropbox-Konto. Im kostenlosen Basic-Abo darf jede Datei bis zu 2 GB groß sein, aber das ganze Konto hat auch nur 2 GB, und alles, was Gäste schicken, zählt mit. Bucht also für einen Monat ein größeres Abo, oder bittet nur um die Clips, die ihr auf keinen Fall verlieren wollt: das Jawort, die Reden, den Hochzeitstanz.

Foto-Apps für Gäste: was ihr fürs Geld bekommt

Die Disposable Camera von Zola, POV und Lense funktionieren wie eine Filmkamera auf dem Handy jedes Gastes, mit einer festen Zahl an Aufnahmen pro Person. Kululu und GuestPix sind Upload-Galerien: Gäste laden hoch, was schon in der Galerie ihres Handys liegt. Die Apps von Zola und POV laufen ohne Download, als App Clip auf dem iPhone und im Browser auf Android. Die meisten rechnen einmal pro Event ab, und mehr Gäste kosten mehr.

AppGratisBezahlbeispielGut zu wissenSpeichert Fotos
Zola Disposable CameraBis 5 Gäste39,99 $ für 150 Gäste (iOS App Store)Ihr legt die Aufnahmen pro Gast fest und könnt Fotos vorab ansehen und ausblenden, bevor alle sie sehenNicht angegeben
POVBis 10 Gäste4,99 $ bis 25 Gäste, 14,99 $ bis 50 (POV-Blog)Ihr könnt jedes Foto eines Gastes löschen, vor oder nach der Freigabe für alleNicht angegeben
Lense (Preise in kanadischen Dollar)Bis 7 Gäste, ohne Video49,99 CA$ für 100 Gäste, 59,99 CA$ für 150Standardmäßig 25 Aufnahmen pro Gast, Gäste können auch Bilder aus ihrer Galerie hinzufügen; Video-Zusatz für 12,99 CA$, Clips bis zu einer Minute12 Monate
KululuGratis-Tarif, Fotos leicht komprimiert39 bis 99 $ (Kululu-Blog)Uploads vor dem Erscheinen freigeben nur im Pro-Tarif; Live-Fotowand in jedem Tarif7 Tage gratis, 90 Tage Plus, 1 Jahr Pro
GuestPixBis 50 Bilder (laut Bridebook)Ab 39 £ im britischen Eintrag bei Bridebook; keine Preise auf der eigenen SeiteEinmalzahlung, ZIP-Download in voller Auflösung12 Monate ab dem Event

Das Aufnahmelimit ist Absicht. Fünfundzwanzig Bilder bringen Gäste dazu, vor dem Auslösen kurz nachzudenken, und wenn alle Fotos erst am Morgen danach sichtbar werden, macht das Spaß. Wollt ihr jedes Foto, das irgendwer gemacht hat, arbeitet das Limit gegen euch, und mit einer Upload-Seite oder einem Album bekommt ihr mehr.

Lest die Spalte „Speichert Fotos“, bevor ihr einen Gratis-Tarif wählt. Laut Kululus Hilfeseite gibt der Gratis-Tarif 7 Tage Zugang, sie sagt aber nicht, ab wann die Uhr läuft. Fragt also vor der Hochzeit nach, nicht danach.

Ignoriert ältere Listen, die The Guest empfehlen, die App aus Danielles Beitrag: Sie nimmt seit Oktober 2022 keine neuen Events mehr an. Auch WedShoots von WeddingWire taucht in solchen Listen auf. Die aktuellen Bedingungen konnten wir nicht prüfen, lest also zuerst die Seite des Anbieters.

Warum Hashtags und Gruppenchats eure Fotos verschlucken

Hashtags

Ein Hashtag sammelt nur die Fotos, die Gäste öffentlich posten wollen. Die Instagram-Hilfe sagt es klar: Wenn Personen mit privatem Profil Beiträge taggen, erscheinen diese nicht öffentlich auf Hashtag-Seiten. Viele Gäste haben ein privates Konto oder posten überhaupt nicht. Andere warten, bis ihr zuerst gepostet habt, was höflich ist und schlecht für einen Hashtag. Was trotzdem auftaucht, müsst ihr Beitrag für Beitrag finden und speichern. Wir würden ihn weglassen oder höchstens für die Freunde, die so etwas lieben, mit aufs Schild drucken.

WhatsApp, SMS und E-Mail

„Schickt sie uns einfach“ ist die Lösung, an die alle zuerst denken, und sie kostet euch Qualität. WhatsApp verkleinert Fotos, wenn der Absender nicht HD auswählt, selbst HD-Videos werden heruntergerechnet, und nur wer die Datei als Dokument verschickt, behält das Original. Gmail lässt pro Nachricht 25 MB zu und ersetzt alles Größere durch einen Drive-Link. Und selbst wenn die Qualität stimmt, liegen die Fotos am Ende über ein Dutzend Chats verteilt, die ihr nie richtig durchsuchen werdet. Wenn die Leute trotzdem WhatsApp nehmen, bittet einmal darum:

Lohnen sich Einwegkameras?

Für den Look ja. Für die Menge an Fotos selten. Jede Kamera hat nur eine feste Zahl an Bildern, ein paar kommen halb voll zurück oder verschwinden in einer Handtasche, und dann wartet ihr.

Rechnet vorher nach. The Darkroom, ein US-Labor, dem man die Kameras per Post schickt, verlangt ab 17 $ fürs Entwickeln einer Einwegkamera. Die Standard-Scans haben 1024 × 1536 Pixel (genug für Abzüge bis 13 × 18 cm), größere Scans gibt es auch. Stellt ihr auf jeden von 12 Tischen eine Kamera, sind das 204 $ fürs Entwickeln, bevor ihr eine einzige Kamera gekauft habt. Per Post brauchen die Kameras 2 bis 5 Tage ins Labor, Entwickeln und Scannen dauern noch einmal 2 bis 4. Ein Labor in eurer Nähe hat andere Preise und Laufzeiten, rechnen lässt es sich aber genauso.

Wenn ihr es macht, gebt einer Person aus dem Freundeskreis die Aufgabe, am Ende des Abends jede Kamera einzusammeln. Ein Zettel an jeder Kamera („Fotografiert die Leute an diesem Tisch und gebt die Kamera dann weiter“) verhindert, dass jedes Bild auf die Torte geht.

Privatsphäre, Kinder und wer die Fotos zuerst sieht

Bei einer Upload-Seite, die Fotos in einen privaten Ordner legt, seht ihr alles, bevor es sonst jemand sieht. Bei einem geteilten Album sieht jeder Gast jeden Upload, sobald er ankommt, auch das Foto vom Trauzeugen, das seine Mutter lieber nicht sehen sollte. So oder so: Bittet eine Person mit Fingerspitzengefühl, die Fotos der Gäste durchzusehen, bevor das Album an die ganze Familie geht.

Behandelt den Upload-Link wie einen Haustürschlüssel. Laut Google kann jeder, der den Link schon hat, das Album weiter öffnen, auch wenn ihr Leute daraus entfernt. Haltet ihn also aus öffentlichen Storys und Posts heraus. Verbreitet er sich doch, setzt ihn zurück. In Google Fotos macht Aus- und wieder Einschalten der Linkfreigabe den alten Link ungültig (ladet das Album vorher sicherheitshalber herunter). In BrideSpark schaltet der Button „Neuer Link“ den alten Link und den QR-Code ab, ihr müsstet die Schilder dann neu drucken. Ein Passwort auf eurer Hochzeitswebsite schützt einen separaten Upload-Link unter Umständen nicht mit, das Schloss ist also der Link selbst. Wie ihr den Rest der Website absichert, steht in unserem Ratgeber zur Hochzeitswebsite mit Passwort.

Dann die Kinder. Manche Eltern halten ihre Kinder komplett aus dem Internet heraus, und ein Album, durch das fünfzig Leute scrollen und aus dem sie Bilder herunterladen können, zählt als Internet. Fragt die Eltern vor der Hochzeit, legt Kinderfotos in einen privaten Ordner und schreibt eine Zeile dazu auf den Tischaufsteller (Formulierung unten). Bei iCloud darf ein Kind mit Kinder-Account einem geteilten Album nur beitreten, wenn auch ein erwachsenes Mitglied seiner Familienfreigabe im Album ist.

Wenn ihr die Bilder eurer Fotografin oder eures Fotografen im selben geteilten Album haben wollt, prüft zuerst die Nutzungsrechte in eurem Vertrag.

Wie und wann ihr Gäste um ihre Fotos bittet

Haltet jede Bitte kurz und lasst sie so einfach klingen, wie es ist. Setzt eure Namen ein und nehmt die Zeilen, die zu euch passen.

Auf den Tischaufstellern

Wenn Kinder dabei sind, ergänzt die Zeile, für die euch ihre Eltern danken werden:

Bei einer handyfreien Trauung

Schreibt es auf ein Schild am Eingang und in die FAQ eurer Website (siehe was auf die Hochzeitswebsite gehört) und sagt den Leuten, ab wann die Handys wieder rausdürfen:

Die Ansage in 15 Sekunden

Gebt sie dem DJ oder euren Trauzeugen für direkt nach den Reden, wenn alle sitzen und zuhören. Wo das im Abend liegt, zeigen die Beispielabläufe in unserem Ratgeber zum Tagesablauf der Hochzeit.

Am Morgen danach

Schickt die Nachricht, solange die Handys eurer Gäste noch voller Bilder von gestern Abend sind. Bei einer Hochzeit im Ausland schickt sie, bevor die Leute nach Hause fliegen: Am Gate lädt man viel eher Fotos hoch als am Montag am Schreibtisch. Mehr dazu in wie ihr eine Hochzeit im Ausland plant.

Den Freunden, die ihr beim Filmen der Reden oder des Hochzeitstanzes gesehen habt, schickt ihr den Link für Videos extra:

Eine Woche später

Die zwei Wochen danach: eine Checkliste

  1. Am Morgen danach: die Nachricht oben verschicken, dazu die Bitte um Videos an alle, die ihr beim Filmen gesehen habt.
  2. Tag 7: der letzte Aufruf. Bei einem Tarif, der früher schließt, etwa dem Gratis-Tarif von Kululu mit 7 Tagen Zugang, zieht ihr den letzten Aufruf vor und ladet alles herunter, bevor der Zugang endet.
  3. Tag 14: Tür zu. Hinzufügen in Google Fotos abschalten, die Dropbox-Dateianfrage schließen und den Upload-Link zurücksetzen.
  4. Am selben Tag: alles aus jeder App und jedem Album auf euren eigenen Computer laden. Entfernt niemanden aus einem Album in Google Fotos und beendet das Teilen nicht, bevor das erledigt ist, denn sonst verschwinden die Fotos der Betroffenen mit.
  5. Spätestens Tag 25: Habt ihr ein temporäres geteiltes Album von Apple genutzt, sichert es in eurer Mediathek. Was dann nicht gesichert ist, wird an Tag 30 gelöscht.
  6. Bewahrt zwei Kopien an zwei Orten auf, etwa auf einer externen Festplatte und in einem Cloud-Speicher, für den ihr bezahlt.

Häufige Fragen

Wie sammelt man Hochzeitsfotos von Gästen am einfachsten und kostenlos?

Mit einem QR-Code auf jedem Tisch, der im Handy-Browser eine Upload-Seite öffnet, ohne App und ohne Konto für die Gäste, plus einer Erinnerung am Morgen danach. Wenn ihr auch Videos in voller Qualität wollt, nehmt eine Dropbox-Dateianfrage oder ein geteiltes Album dazu, denn manche Upload-Seiten nehmen nur Fotos an.

Wie bekomme ich nach der Hochzeit die Fotos der Gäste?

Schickt am Morgen danach eine Nachricht mit einem einzigen Upload-Link, eine Woche später einen letzten Aufruf, und schließt die Uploads nach etwa zwei Wochen. Bittet die Gäste, den Link statt WhatsApp zu nutzen, denn WhatsApp komprimiert Fotos, wenn der Absender nicht HD wählt. Ladet alles in euren eigenen Speicher, bevor ein Gratis-Tarif oder ein temporäres Album abläuft: Manche löschen Fotos nach 7 oder 30 Tagen.

Können Android-Nutzer Fotos zu einem geteilten iCloud-Album hinzufügen?

Ja, bei Alben, die mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 oder neuer erstellt wurden: Laut Apple können Freunde über das Web Fotos hinzufügen, auch ohne Apple Account oder Apple-Gerät. Alben aus älteren Versionen behalten die alten Regeln, bis ihr sie upgradet. Stand: Oktober 2026.

Bleibt die Qualität erhalten, wenn Fotos per WhatsApp verschickt werden?

Standardmäßig nicht. WhatsApp komprimiert Fotos, wenn der Absender nicht HD wählt, und selbst HD-Videos werden verkleinert. Als Dokument verschickt, bleibt das Original erhalten, aber um einen Upload-Link oder ein geteiltes Album zu bitten, ist einfacher.

Lohnt sich ein Hochzeits-Hashtag?

Nicht zum Sammeln von Fotos. Beiträge von privaten Instagram-Konten erscheinen nicht auf Hashtag-Seiten, viele Gäste posten gar nicht, und was auftaucht, muss Beitrag für Beitrag gespeichert werden.

Was ist aus der App The Guest geworden?

The Guest, die Foto-App für Hochzeitsgäste von The Knot, nimmt seit Oktober 2022 keine neuen Events mehr an. Listen, die sie noch empfehlen, sind also veraltet. Kostenlose Alternativen sind heute ein QR-Code zu einer Upload-Seite, ein geteiltes Album in iCloud oder Google Fotos und eine Dropbox-Dateianfrage. Kostenpflichtige Apps sind zum Beispiel die Disposable Camera von Zola, POV, Lense, Kululu und GuestPix.

Wie verhindere ich, dass unerwünschte Fotos im geteilten Album landen?

Nutzt eine Methode, bei der Uploads zuerst an einem privaten Ort landen, oder eine, bei der ihr Fotos ausblenden oder freigeben könnt, bevor andere Gäste sie sehen. Haltet den Upload-Link aus öffentlichen sozialen Medien heraus, setzt ihn zurück, wenn er sich verbreitet, und lasst eine Person die Fotos der Gäste durchsehen, bevor das Album an alle geht.

Ersetzen Foto-Apps für Gäste einen Hochzeitsfotografen?

Nein. Sie halten fest, was ein einzelner Fotograf verpasst, weil er nicht überall sein kann: die anderen Tische, die Tanzfläche spät in der Nacht, die Afterparty. Porträts, die Trauung und die Familienfotos brauchen weiterhin jemanden, dessen einzige Aufgabe an diesem Abend das Fotografieren ist.

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