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Vergleich

Zola-Alternativen: 8 Hochzeitswebsites im Vergleich (2026)

Zola-Alternativen, gratis und kostenpflichtig, sortiert nach eurem Grund: Android, Leben außerhalb der USA, Gäste ohne Englisch. Preise geprüft im Oktober 2026.

Vom BrideSpark-Team · 16 Min. Lesezeit

Zola-Alternativen: 8 Hochzeitswebsites im Vergleich (2026)

Kurz gesagt: Der naheliegendste kostenlose Ersatz für Zola ist Joy: eine ähnliche Website und Wunschliste, dazu eine Android-App. Nehmt The Knot, wenn ihr dort ohnehin Dienstleister bucht, Minted, wenn eure Einladungen von Minted sind, BrideSpark, wenn ihr alle Planungstools kostenlos neben der Website haben wollt oder eure Gäste alles auf Deutsch lesen sollen, Riley & Grey, wenn ihr für Design bezahlen wollt, und Appy Couple für eine Gäste-App.

Zola-Alternativen auf einen Blick

Preise geprüft im Oktober 2026, in US-Dollar, sofern nicht anders angegeben. Squarespace und Appy Couple legen ihre Preise je nach Standort fest und haben uns nur kanadische Dollar angezeigt, deshalb stehen diese beiden in CA$.

Ideal fürKosten der WebsiteEigene DomainDer Haken
Zola (zum Vergleich)Paare in den USA, denen die Wunschliste am wichtigsten istKostenlosAb 17,99 $App nur fürs iPhone, Wunschliste nur in den USA
JoyEinen Wechsel mit möglichst wenig UmstellungKostenlosEtwa 19,99 $ im JahrSitzplan und SMS kosten extra
The KnotPaare, die dort auch Dienstleister buchenKostenlos19,99 $ im JahrEin gemeinsamer Login für euch beide
MintedPaare mit Einladungen von MintedKostenlos15 $ im JahrKeine Hochzeits-App, soweit wir sehen konnten
BrideSparkDie ganze Planung plus Website, kostenlosKostenlosNicht verfügbarKeine eigene Domain, 24 Stile, eine Sprache für alle Gäste, gestartet 2026
Riley & GreyWebsites, bei denen das Design zählt, Domain inklusive299 $ im Jahr oder 39 $ im MonatInklusiveIhr zahlt, bevor Gäste die Website sehen können
SquarespaceVolle Kontrolle über das Design21 CA$ im Monat bei jährlicher ZahlungIm ersten Jahr kostenlosRückmeldungen über ein einfaches Formular
Appy CoupleEine Gäste-App fürs Hochzeitswochenende129 CA$ im Jahr oder 16 CA$ im MonatMeist etwa 19,99 US$ im JahrKein kostenloser Tarif angegeben
WedSitesEinmal zahlen, mit SprachauswahlEinmalig 39 $, 99 $ oder 199 $Eigene Domain verbindenRückmeldungen erst ab 99 $; Hosting läuft 6-24 Monate

Warum Paare von Zola wechseln

Zolas iPhone-App steht bei 4,9 Sternen aus rund 98.000 Bewertungen, Zola bietet über 600 Vorlagen an, und die Wunschliste ist direkt in die Website eingebaut. Trotzdem wechseln Paare, meist aus einem der folgenden Gründe, die sich alle mit Zolas eigenen Seiten belegen lassen.

Einer von euch nutzt Android

„Die kostenlose Zola-App gibt es derzeit nur für iOS, das tut uns sehr leid!“ Mehr sagt Zolas App-Seite dazu nicht. Die Website funktioniert im Browser jedes Handys, aber wenn ausgerechnet die Person mit dem Samsung die Gästeliste führt, macht sie das ohne App.

Ihr (oder eure Bank) seid nicht in den USA

Zola liefert nur innerhalb der USA, und um Geld aus Hochzeitskassen auf euer Konto zu überweisen, „müsst ihr ein Girokonto in den USA mit einer Adresse in den USA haben“. Für ein Paar in München oder Wien fällt damit die Wunschliste weg, also genau das, was Zola am besten kann.

Eure Gäste sprechen eine andere Sprache

Zola übersetzt eure Website nicht. Eure eigenen Texte könnt ihr auf Deutsch eintippen, aber Felder, die sich nicht bearbeiten lassen, „etwa die anklickbaren Buttons auf der Website“, bleiben auf Englisch. Außerdem schreibt Zola, dass es Sonderzeichen auf Hochzeitswebsites „nicht unterstützen kann“. Steht in einem Namen ein Umlaut oder ein ß (Jürgen, Strauß), prüft die Vorschau, bevor irgendjemand den Link bekommt.

Ihr wollt keinen Shop im Mittelpunkt

„Zola ist in erster Linie ein Shop“, heißt es in Zolas FAQ dazu, womit Zola Geld verdient, und weiter, dass Zola an euren Hochzeitskassen nichts verdient. Stellt ihr eure Zola-Wunschliste auf „Visible“, ist sie in die Website eingebaut, und Gäste kaufen ein, ohne die Seite zu verlassen; eine Wunschliste bei einem anderen Anbieter wird nur verlinkt. Das ist in Ordnung, wenn ihr eure Wunschliste bei Zola anlegt. Wünscht ihr euch aber eine Flitterwochenkasse und eine Amazon-Liste, nutzt ihr die Hochzeitswebsite eines Shops für alles, nur nicht für den Shop.

Die Extras läppern sich

Zolas Sitzplan ist bis 15 Gäste kostenlos. Darüber braucht ihr die Premium-Version, die laut Zolas App-Store-Eintrag 14,99 $ kostet. Im selben Eintrag stehen Premium SMS für 59,99 $ oder 79,99 $ (SMS an Gäste sind an sich kostenlos, das hier ist das Upgrade) und eine Einwegkamera für 150 Gäste für 39,99 $. Vielleicht kauft ihr nie etwas davon, aber ein Sitzplan für 150 Personen fällt eben nicht unter „kostenlos“.

Mehr Werbung, als euch lieb ist

Zolas Datenschutzerklärung sagt, dass seine „Marketing- und Werbepartner euch Marketingnachrichten schicken können“ und dass Zola seine Adressliste für Postsendungen (Namen und Postanschriften von Kunden) gelegentlich zu Marketingzwecken an andere Firmen weitergibt. Im Privacy Center von Zola gibt es ein Formular zum Widerspruch. Ein Tipp, der für jede Website gilt: Meldet euch mit einer E-Mail-Adresse an, die ihr nur für die Hochzeit nutzt.

Kritik, die nicht mehr stimmt

Zwei Kritikpunkte, die ihr online noch lest, gelten nicht mehr. Bei Zola könnt ihr die Schriftarten für Überschriften und Fließtext ändern, außerdem die Farben von Schrift und Navigation. „Alle Zola-Websites sehen gleich aus“ zieht also nicht mehr so wie früher. Joys eigener Vergleich mit Zola, aktualisiert im Juli 2026, zitiert trotzdem noch eine Bewertung, nach der man „Schriftarten und Farben nicht ändern kann“, und zählt 148 Zola-Vorlagen.

Und Geldgeschenke müssen Gäste keine 2,5 % extra kosten. Zolas gebührenfreie Option leitet das Geschenk über Venmo, und Beiträge „per Bankkonto, Debitkarte oder Venmo-Guthaben sind komplett gebührenfrei“. Der Gast muss danach zu Zola zurück, um den Betrag einzutragen, und Venmo selbst verlangt 3 %, wenn mit Kreditkarte bezahlt wird.

Wann ihr bei Zola bleiben solltet

Wenn ihr beide ein iPhone habt, in den USA lebt und es euch vor allem um die Wunschliste geht, bleibt. Ein Wechsel würde euch einen Abend kosten und nichts bringen.

Kostenlose Alternativen zu Zola

Joy: der naheliegendste Ersatz

Joys kostenloser Tarif umfasst Website, Wunschliste, Apps für iPhone und Android, unbegrenzt viele Gäste, Online-Rückmeldungen, digitale Einladungen und mehr als ein Konto zum Bearbeiten. Gäste sehen nur die Events, zu denen sie eingeladen sind, und brauchen kein Konto, um im Browser zu- oder abzusagen. Joys kostenloser Hotel Concierge Service kann außerdem ein Zimmerkontingent für euch aushandeln.

Bei den Sprachen schlägt Joy Zola, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt. Über ein Globus-Symbol schalten Gäste Joys Menüs und Buttons in ihre Sprache um (aus einer begrenzten Auswahl), eure eigenen Texte bleiben aber so, wie ihr sie geschrieben habt. Zwei Sprachen heißt: von jeder Seite eine zweite Version, die die richtigen Gäste zu sehen bekommen, weil ihr sie per Tag zuordnet.

Die kostenpflichtigen Extras ähneln denen von Zola. Der Sitzplan ist ein einmaliger Kauf pro Event, und für SMS braucht ihr Messaging Plus; einen Preis nennt das Hilfecenter für keins von beiden. Zahlt ein Gast per Karte in eine Hochzeitskasse ein, trägt der Gast die Bearbeitungsgebühr (3,5 % in Joys Beispiel, ein Geschenk von 100 $ kostet ihn also 103,50 $), und ihr zahlt 1,70 $ für jede Überweisung auf euer Bankkonto. Um Fotos zu eurer Galerie hinzuzufügen, brauchen Gäste die Joy-App. Mehr dazu in BrideSpark vs. Joy.

The Knot: wenn ihr dort sowieso Dienstleister bucht

The Knot lohnt sich, wenn ihr das Dienstleisterverzeichnis schon nutzt und Website und Gästeliste im selben Konto haben wollt. Die Website ist kostenlos, in über 100 Designs. Rückmeldungen können mehrere Events abdecken und eure eigenen Fragen stellen („Fleisch oder Fisch?“), die App läuft auf iPhone und Android, und über den Partnerdienst Engine könnt ihr ein Zimmerkontingent im Hotel anfragen. Eine Domain kostet 19,99 $ für ein Jahr oder 39,98 $ für zwei und verlängert sich nicht automatisch.

Die Schwachstelle ist der Login. Es gibt einen pro Hochzeit, ihr teilt euch also ein Passwort: Laut Hilfecenter gibt es „keine Möglichkeit, eurem Konto eine weitere E-Mail-Adresse hinzuzufügen“, an einer Funktion für mehrere Nutzer wird aber gearbeitet. Auf Geldgeschenke per Karte in Hochzeitskassen zahlen Gäste 2,5 % Gebühr, und ihr könnt sie nicht für sie übernehmen. Außerdem bezeichnet sich The Knot als „Website mit Sitz in den USA“. Die Tools rechnen in US-Dollar, die App gibt es außerhalb der USA nicht, The Knot warnt, dass manche Gäste im Ausland die Website womöglich nicht sehen oder nicht antworten können, und der feste Text der Rückmeldeseite lässt sich nicht in eine andere Sprache ändern. Mehr in BrideSpark vs. The Knot.

Minted: wenn eure Einladungen ohnehin von Minted sind

Minted ist für Paare gedacht, die dort ihre Papeterie kaufen und eine Website im selben Design wollen. Die Website ist kostenlos, mit „Hunderten Designs von Künstlerinnen und Künstlern“. Gäste suchen ihren Namen und antworten für alle, die mit ihnen eingeladen sind, ihr könnt die Wahl des Hauptgangs abfragen, und die Antworten lassen sich als Tabelle exportieren. Es gibt einen Link zum Sammeln von Adressen, kostenlose Adressierung der Umschläge und eine eigene Domain für 15 $ im Jahr, die günstigste einzeln gekaufte Domain in dieser Liste. Bei Google erscheinen die Websites nur, wenn ihr das ausdrücklich einschaltet.

Minted ist in erster Linie ein Papeterie-Unternehmen. Wer eine Website anlegt, bekommt 50 $ Guthaben für gedruckte Papeterie, und daran seht ihr, wo Minted euer Geld gern hätte. Eine Hochzeits-App von Minted haben wir nicht gefunden, auch nichts zu Sprachen, und die Seite nennt die Kartengebühr auf Hochzeitskassen nicht.

BrideSpark: die ganze Planung plus Website, kostenlos

BrideSpark (unser Produkt) passt zu Paaren, die die Website mit der restlichen Planung verbinden wollen, ohne angehängten Wunschlisten-Shop. Es ist für jedes Paar kostenlos, ohne Premium-Tarif: Website und Rückmeldungen, dazu Gästeliste, Budget mit Zahlungserinnerungen, Checkliste, Sitzplan, Tagesablauf, Papeterie zum Ausdrucken und eine Fotogalerie, in die Gäste per Link oder QR-Code Fotos hochladen. Auf den Hochzeitswebsites gibt es keine Werbung. Wunschlisten und Hochzeitskassen sind Links zu dem, was ihr schon nutzt, Zola eingeschlossen.

BrideSpark gibt es in 7 Sprachen: Englisch, Französisch, kanadisches Französisch, Spanisch, Deutsch, brasilianisches Portugiesisch und Italienisch. Ihr plant jeweils in eurer eigenen Sprache. Alles, was Gäste sehen (Buttons, Rückmeldeformular, E-Mails), erscheint in der einen Gästesprache, die ihr festlegt, und eure eigenen Texte könnt ihr in zwei Sprachen nebeneinander schreiben. Wenn eure Gäste eine dieser Sprachen gemeinsam haben, würden wir diese Website nehmen.

Was ihr aufgebt: Es gibt keine eigene Domain, eure Adresse lautet also bridesparkapp.com/w/eure-namen. Es gibt 24 Stile, gegenüber über 600 Vorlagen bei Zola. Wir wickeln kein Geld ab, für eine Hochzeitskasse verlinkt ihr also PayPal, Venmo oder eine Website für Geldgeschenke, und es gelten deren Gebühren. Alle Gäste sehen dieselbe Sprache und können nicht umschalten; das passt besser zu einer Familie, die durchweg Deutsch spricht, als zu einer bunt gemischten Gästeschar. Die Websites sind immer vor Suchmaschinen verborgen, Gäste brauchen also den Link, und einen kleinen Link „Erstellt mit BrideSpark“ in der Fußzeile könnt ihr nicht abschalten. Unsere Apps für iPhone und Android kommen bald (bis dahin läuft BrideSpark im Browser jedes Handys), und gestartet sind wir erst 2026. Seht euch die kostenlose Hochzeitswebsite an oder lest BrideSpark vs. Zola.

Kostenpflichtige Alternativen, und wann sie sich lohnen

Wir würden für eine Hochzeitswebsite nur bezahlen, wenn es euch vor allem ums Design geht oder ihr etwas braucht, das die kostenlosen Websites nicht können: eine Domain im Preis, eine Gäste-App oder ein Menü, in dem Gäste ihre Sprache wählen.

Riley & Grey: Design zuerst, Domain inklusive

Nehmt Riley & Grey, wenn euch Design wichtiger ist als der Preis. Das Gestalten ist kostenlos; das Veröffentlichen kostet 39 $ im Monat oder 299 $ im Jahr, inklusive eigener Domain, digitaler Einladungen, die ihr für den Druck exportieren könnt, und einer Wunschliste mit Hochzeitskassen. Ein einmaliges „Reserve“ für 39 $ sichert euch Domain und Design bis zur Veröffentlichung und wird auf die Mitgliedschaft angerechnet. Die Websites sind standardmäßig vor Suchmaschinen verborgen, und im Advanced Mode sieht jeder Gast nur die Events, zu denen er eingeladen ist.

Auf Geldgeschenke fallen 2,95 % Gebühr an, die der Gast oder ihr zahlt, und das Passwort schützt die ganze Website, nicht einzelne Seiten. Nach der Hochzeit überträgt Riley & Grey euch die Domain auf Anfrage, und ein PDF der Website in voller Auflösung kostet 39 $.

Squarespace: volle Kontrolle, Rückmeldungen im Eigenbau

Squarespace passt, wenn einer von euch ohnehin aus Spaß Websites baut. Ihr bekommt Hochzeitsvorlagen, volle Kontrolle über das Layout und bei Jahrestarifen im ersten Jahr eine kostenlose Domain. Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht, nur eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Basic wurde uns mit 21 CA$ im Monat angezeigt, jährlich abgerechnet.

Squarespace ist ein Website-Baukasten, kein Hochzeitstool, und das merkt man an den Rückmeldungen. Sie laufen über ein Formular, das die Antworten an eure E-Mail-Adresse, an Google Drive oder an Mailchimp schickt, und Squarespaces Hochzeitsratgeber beschreibt keine Gästeliste, mit der ihr sie abgleichen könntet. Wie viele Gäste Fisch wollen, zählt ihr also in einer Tabelle aus. Wenn ihr eine Zola-Wunschliste behaltet, zeigt ein Zola-Block deren Artikel auf der Seite.

Appy Couple: eine App fürs Hochzeitswochenende

Appy Couple ist für mehrtägige Hochzeiten und Destination Weddings gemacht, bei denen Gäste tatsächlich eine App öffnen. Ein Paket umfasst Website, Apps für iPhone und Android und passende digitale Einladungen, mit eigener Rückmeldung für jedes Event, Menüwahl, Erinnerungen und Foto-Uploads der Gäste. Angezeigt wurden uns 129 CA$ im Jahr oder 16 CA$ im Monat, Domains kosten extra (meist etwa 19,99 US$ im Jahr).

Die Preisseite zeigt keinen kostenlosen Tarif, und eine App lohnt sich nur, wenn Gäste sie auch herunterladen. Für eine Hochzeit an einem einzigen Samstag an einem einzigen Ort reicht eine Website völlig. Für ein langes Wochenende in der Ferne erklärt unser Ratgeber Heiraten im Ausland, was Gäste wann von euch brauchen.

WedSites: einmal zahlen, mit Sprachauswahl

WedSites passt zu zweisprachigen Hochzeiten, bei denen jeder Gast seine Sprache selbst wählt. Das Gestalten ist kostenlos, dann zahlt ihr einmalig: 39 $ für Basic (eigene Domain verbinden, Passwort setzen), 99 $ für Standard (Rückmeldungen, eigene Fragen, mehrere Events) oder 199 $ für Pro, das eine mehrsprachige Website mit Sprachauswahl im Menü dazunimmt.

Bevor ihr zahlt: Jede Übersetzung schreibt ihr trotzdem selbst, und eine zweisprachige Website mit Rückmeldungen heißt Pro für 199 $. Außerdem kauft „einmalig“ nur eine feste Hosting-Dauer: 6 Monate bei Basic, 12 bei Standard und 24 bei Pro, danach ab 5 $ im Monat bei jährlicher Zahlung. Mehr in unserem Ratgeber zur zweisprachigen Hochzeitswebsite.

Was jede Option über ein Jahr kostet

Angenommen, eure Website geht mit den Save the Dates neun Monate vor der Hochzeit online und bleibt danach noch drei Monate online, damit Gäste die Fotos finden. Das sind zwölf Monate.

Wofür ihr zahlen könntetBeispieljahr
ZolaDomain ab 17,99 $; Sitzplan für mehr als 15 Gäste (14,99 $ in der iPhone-App)0 $, oder etwa 33 $ mit beidem
JoyDomain etwa 19,99 $; Sitzplan und Messaging Plus (keine Preise angegeben)0 $, oder etwa 20 $ plus Extras
The KnotDomain 19,99 $0 $ oder 19,99 $
MintedDomain 15 $, oder Einrichtung durch den Concierge für 49 $ inklusive Domain0 $, 15 $ oder 49 $
BrideSparkNichts (Drucken ist optional)0 $
Riley & GreyMitgliedschaft, Domain inklusive299 $ bei jährlicher Zahlung oder 468 $ bei monatlicher (12 × 39 $)
Appy CoupleDas Paket; Domain extra (meist etwa 19,99 US$)129 CA$ bei jährlicher Zahlung oder 192 CA$ bei monatlicher (12 × 16 CA$)
SquarespaceBasic, jährlich abgerechnet; Domain im ersten Jahr kostenlos252 CA$ (12 × 21 CA$)
WedSitesStandard für Rückmeldungen, mit 12 Monaten Hosting; Pro für zwei Sprachen99 $ oder 199 $, plus Domain, falls gewünscht

Bleibt die Website länger online, buchen die Abos weiter ab, während das inklusive Hosting bei WedSites ausläuft. Bei einer kostenlosen Website zahlt ihr realistisch entweder für eine Domain oder gar nichts, und wir würden nur dann eine kaufen, wenn ihr eine kurze Adresse für die Einladung wollt oder später vielleicht die Website wechselt.

Was eure Gäste zahlen, wenn sie euch Geld schenken

Die Kartengebühren auf Hochzeitskassen landen meist bei den Gästen.

Gebühr auf ein Geldgeschenk per KarteWer sie zahltGut zu wissen
Zola2,5 %Standardmäßig die Gäste; ihr könnt sie übernehmenGeschenke über Venmo aus dem Guthaben, vom Bankkonto oder mit Debitkarte sind gebührenfrei
The Knot2,5 %Immer die GästeVenmo aus dem Guthaben, vom Bankkonto oder mit Debitkarte ist gebührenfrei; höchstens 5.000 $ pro Geschenk
Joy3,5 % in Joys Beispiel (Stripe)Die GästeIhr zahlt 1,70 $ pro Überweisung; für PayPal, Venmo und Cash App verlangt Joy keine Gebühr
Riley & Grey2,95 %Die Gäste oder ihrDie Überweisung auf euer Konto ist kostenlos
BrideSparkKeine von unsHängt davon ab, was ihr verlinktWir verlinken nur, also gelten die Gebühren des jeweiligen Dienstes

Angenommen, 40 Gäste schenken euch per Karte je 200 $. Das sind 8.000 $, und die Gebühren betragen 200 $ bei 2,5 %, 236 $ bei 2,95 % und 280 $ bei 3,5 %. Ein Unterschied von 80 $ ist zu klein, um danach eine Website auszusuchen. Wichtiger ist der Weg ohne Gebühr: Schreibt bei Zola oder The Knot eine Zeile für eure Gäste in den USA neben die Kasse (nur dort gibt es Venmo): „Über Venmo vom Guthaben oder Bankkonto ist es gebührenfrei.“

Könnt ihr eure Zola-Wunschliste behalten und trotzdem die Website wechseln?

Ja. Die Wunschliste bleibt, wo sie ist, nur die Website zieht um: Zola veröffentlicht Anleitungen, wie ihr die Wunschliste in Websites bei The Knot, Squarespace, WeddingWire und Minted sowie in selbst gebaute Websites einbindet, und BrideSpark führt Zola als Wunschlisten-Option. Geht in dieser Reihenfolge vor:

  1. Exportiert zuerst eure Gästeliste. Laut Zola könnt ihr „alle eingeladenen Gäste als Tabelle herunterladen“. Macht das, bevor ihr irgendetwas ändert, und notiert, wer schon geantwortet hat, falls die Datei es nicht zeigt. Der Import von BrideSpark liest Namen, Haushalte, Menüwahl und Rückmeldungen aus einer CSV-Datei aus Excel oder Google Sheets, niemand muss also 150 Namen abtippen.
  2. Klärt die Domain, bevor irgendetwas gedruckt wird. Die Adresse auf euren Save the Dates ist die, die Gäste ein Jahr lang eintippen. Wenn ihr vielleicht wechselt, würden wir eine Domain bei einem Domain-Anbieter kaufen und auf die Website weiterleiten, die ihr gerade nutzt. So funktioniert die gedruckte Adresse weiter.
  3. Legt Events und Menüauswahl neu an, bevor ihr jemanden einladet. Prüft, dass ein Essen am Vorabend nur für die Familie auch wirklich nur der Familie angezeigt wird.
  4. Fügt den Link zu eurer Zola-Wunschliste hinzu. Weitere Wunschlisten kommen gleich daneben.
  5. Schließt die alte Rückmeldung. Mit zwei offenen Rückmeldeformularen habt ihr am Ende zwei halbe Listen. Wenn nichts Gedrucktes auf die alte Zola-Website verweist, setzt ein Passwort darauf (das geht in Zolas Privatsphäre-Einstellungen). Steht die Zola-Adresse auf euren Save the Dates, lasst die Website online, kürzt die Startseite aber auf eine einzige Zeile mit der neuen Adresse.
  6. Sagt den Gästen einmal Bescheid. Eine kurze Nachricht reicht:

Wenn ihr ganz neu anfangt, zeigt euch unser Ratgeber, was auf die Hochzeitswebsite gehört, welche Rubriken Gäste suchen.

Welche Zola-Alternative passt zu euch?

Wenn das auf euch zutrifftNehmt
Beide mit iPhone, in den USA, und die Wunschliste ist das WichtigsteBleibt bei Zola
Einer von euch plant mit AndroidJoy, oder The Knot, wenn ihr in den USA lebt; BrideSpark läuft im Browser des Handys
Ihr lebt außerhalb der USAJoy (Geldgeschenke per Karte in Joys Hochzeitskassen funktionieren in den USA, Großbritannien, Kanada und Europa) oder BrideSpark (verlinkt eine Kasse, die dort funktioniert, wo ihr lebt)
Ihr bucht ohnehin Dienstleister über The KnotThe Knot
Eure Einladungen sind von MintedMinted
Eure Gäste sprechen alle Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch oder ItalienischBrideSpark
Jeder Gast soll seine Sprache selbst wählenWedSites Pro, oder Joy, wenn es euch nichts ausmacht, Gäste nach Sprache zu taggen
Ihr wollt eine eigene Domain im PreisRiley & Grey
Ihr wollt jedes Detail des Designs selbst bestimmenSquarespace
Ihr wollt Budget, Sitzplan und Tagesablauf neben der Website, kostenlosBrideSpark
Ein ganzes Hochzeitswochenende, und eure Gäste nutzen auch eine AppAppy Couple oder Joy

Wenn zwei Zeilen passen, probiert zuerst die kostenlose Option. Baut die Startseite und die Rückmeldung, schickt den Link an jemanden aus dem Freundeskreis und schaut, ob die Person auf dem Handy antworten kann, ohne euch etwas zu fragen.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Zola?

Für die meisten Paare Joy: kostenlos, in der Bedienung nah an Zola und neben dem iPhone auch auf Android. The Knot passt zu Paaren, die dort Dienstleister buchen, Minted zu Paaren mit Einladungen von Minted und BrideSpark zu Paaren, die alle Planungstools kostenlos neben der Website wollen oder deren Gäste Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch oder Italienisch lesen. Riley & Grey und Squarespace sind die kostenpflichtigen Optionen fürs Design.

Gibt es eine kostenlose Alternative zu Zola?

Ja. Joy, The Knot, Minted und BrideSpark veröffentlichen alle kostenlos eine Hochzeitswebsite mit Online-Rückmeldung. Eine eigene Domain kostet bei Joy (etwa 19,99 $ im Jahr), The Knot (19,99 $ im Jahr) und Minted (15 $ im Jahr) extra, BrideSpark bietet keine an. Riley & Grey, Squarespace, Appy Couple und WedSites sind kostenpflichtig.

Ist Zola wirklich kostenlos?

Website, Rückmeldungen und Wunschliste sind kostenlos. Eine eigene Domain kostet ab 17,99 $, der Sitzplan für mehr als 15 Gäste 14,99 $ in der iPhone-App, und Premium SMS und die Einwegkamera sind kostenpflichtige Extras. Auf Geldgeschenke per Karte in Hochzeitskassen zahlen Gäste 2,5 %, außer ihr übernehmt die Gebühr (geprüft im Oktober 2026).

Zola oder Joy: Was ist besser?

Zola, wenn die Wunschliste im Mittelpunkt eurer Pläne steht und ihr beide ein iPhone nutzt: Der Shop ist in die Website eingebaut, und es gibt über 600 Vorlagen. Joy, wenn einer von euch Android nutzt oder Gäste Menüs und Buttons in einer anderen Sprache brauchen. Bei beiden zahlen Gäste eine Kartengebühr auf Geldgeschenke (2,5 % bei Zola, sofern ihr sie nicht übernehmt, 3,5 % in Joys Beispiel), und beide verlangen Geld für SMS-Upgrades und den Sitzplan (bei Zola ab 16 Gästen).

Funktioniert Zola außerhalb der USA?

Nur teilweise. Zola liefert nur innerhalb der USA, und um Geldgeschenke auf euer Konto zu überweisen, braucht ihr ein Girokonto in den USA mit einer Adresse in den USA. Wunschliste und Hochzeitskassen, Zolas größte Stärken, sind also für Paare in den USA gemacht.

Kann ich meine Zola-Wunschliste mit einer anderen Hochzeitswebsite nutzen?

Ja. Zola veröffentlicht Anleitungen, wie ihr die Wunschliste in Hochzeitswebsites bei The Knot, Squarespace, WeddingWire und Minted sowie in selbst gebaute Websites einbindet, und BrideSpark führt Zola unter den Wunschlisten, die ihr verlinken könnt.

Hat Zola eine Android-App?

Nein. Laut Zola gibt es die App „nur für iOS“, die Website funktioniert aber im Browser eines Android-Handys. Joy und The Knot haben Android-Apps (die von The Knot gibt es außerhalb der USA nicht), und BrideSpark funktioniert im Browser jedes Handys, eigene Apps folgen bald.

Plant alles an einem Ort – kostenlos

Checkliste, Budget, Gästeliste mit Online-Rückmeldungen, Sitzplan, Tagesablauf und eure Hochzeitswebsite. Jede Funktion, kostenlos für jedes Brautpaar.

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